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COMET  K-Projekt 

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Center for Continuous Flow Synthesis and Processing (CC FLOW)


Einleitung

Competence Centers for Excellent Technologies (COMET) ist ein Förderproramm des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort unter Beteiligung der Bundesländer der Republik Österreich, zur Stärkung des Forschungsstandorts und für die Initiierung gemeinsamer Projekte von Wissenschaft und Wirtschaft. Mit dem Ziel die langfristige Entwicklung neuester Technologien zu ermöglichen und die Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen.

Das COMET K-Projekt CC FLOW ist ein internationales Konsortium, bestehend aus drei wissenschaftlichen und 13 Unternehmenspartnern mit einer 4-jährigen Laufzeit (07/2017 – 06/2021) und einem Projektvolumen von ~4,7 Millionen Euro. Im Rahmen des Projektes wird die Forschung und Arbeit von zwei Post Docs, zehn DoktoratsstudentInnen und ca. 30 MasterstudentInnen ermöglicht. Wissenschaftlicher Leiter von CC FLOW ist Prof. C. Oliver Kappe (Karl-Franzens-Universität), Konsortiumsführer ist die Research Center Pharmaceutical Engineering GmbH (RCPE) mit Hauptsitz in Graz, Österreich.

Forschungsziele

Das Ziel von CC FLOW ist die Erforschung als auch Entwicklung von Expertise und Technologien für die kontinuierliche Herstellung pharmazeutischer Wirkstoffe (APIs) unter Berücksichtigung der Gesichtspunkte Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Besonderer Fokus liegt dabei auf den Prinzipien der Prozessvereinfachung, -intensivierung und -integration, durch die Medikamente in Zukunft kostengünstiger produziert werden können. Aufgrund ihrer Forschung leisten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler damit einen unverzichtbaren Beitrag zu einer besseren, leistbareren und leistungsfähigeren Gesundheitsversorgung.

Durch die enge Zusammenarbeit der wissenschaftlichen Konsortiumsmitglieder – Karl-Franzens-Universität, TU Graz und RCPE – und der Ergänzung durch komplementäres Know-how und Erfahrungen der Industriepartner, kann CC FLOW auf ein breites, multidisziplinäres Fähigkeitenportfolio zugreifen: u.a. Synthetische Chemie, chemische Verfahrenstechnik, Prozessanalytik, Anlagen- und Prozessentwicklung, Simulationswissenschaften, additive Fertigung und Separation Science. Diese einzigartigen Ressourcen versetzen CC FLOW in die Lage, die Herausforderung im Bereich kontinuierliche API Synthese ganzheitlich zu betrachten, zu bearbeiten und zu meistern. Kernaugenmerk liegt insbesondere auf der Skalierbarkeit der entwickelten Verfahren, Prozesse und Technologien. Diese müssen in einem industriellen Maßstab realisierbar sein und dadurch einen effektiven, praktischen Nutzen generieren. So können neben dem grundsätzlichen wissenschaftlichen Verständnis für Schlüsselparameter, neuartige und innovative Verfahren in kurzer Zeit aus dem Labor in die Produktion transferiert werden.

 Das Konsortium

Das CC FLOW Konsortium führt die Kernkompetenzen der Karl-Franzens-Universität im Bereich der synthetischen Chemie und kontinuierlichen Durchflusschemie unter Laborbedingungen mit den Fähigkeiten der TU Graz und des RCPE in den Bereichen chemische und pharmazeutische Verfahrenstechnik, Simulationswissenschaften, Prozess- und Partikelforschung, Prozessanalytik als auch Sensortechnologie zusammen. Zusätzlich ergänzt durch international renommierte Expertise im Bereich Prozessintegration und der großmaßstäbigen, kontinuierlichen Produktion der industriellen Partner Lonza, Patheon und Microinnova. Die pharmazeutischen Unternehmen AstraZeneca, Eli Lilly und UCB Pharma leisten mit ihrer langjährigen praktischen und theoretischen Erfahrung einen essentiellen Betrag für den Erfolg des Projektes. Das Konsortium zählt auch zahlreiche Equipment- und Technologielieferanten für Labormaßstab (ThalesNano) und Massenfertigung (Chemtrix) als auch Infrastruktur für Rapid Prototyping und den 3D-Druck von Mikroreaktoren (Anton Paar, Lithoz) zu seinen Partnern und kann so gewährleisten, dass die geplanten Projekte unter modernsten Bedingungen durchgeführt werden. Im Bereich der Prozesssimulation und -entwicklung (Prozess Optimal, E.L.T. Werkzeugtechnik) und -analytik (Phyllon) liefern regionale Partner wichtigen Input. Janssen Phamarceuticals, Corning, PSE und Zaiput Technologies sind weitere assoziierte Partner.


Das K-Projekt Center for Continuous Flow Synthesis & Processing (CC FLOW) wird im Rahmen von COMET – Competence Centers for Excellent Technologies durch BMVIT, BMDW, Land Steiermark gefördert. Das Programm COMET wird durch die FFG abgewickelt. 

Die strategischen Zielsetzungen von COMET sind der Aufbau neuer Kompetenzen durch die Initiierung und Unterstützung einer langfristig ausgerichteten Forschungszusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft auf höchstem Niveau sowie der Aufbau und die Sicherung der Technologieführerschaft von Unternehmen. Durch die Weiterentwicklung und Bündelung existierender Stärken und die Einbindung von internationalem Forschungs-Know-how soll der Forschungsstandort Österreich nachhaltig gestärkt werden.

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